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	<title>Kommentare zu: osRetail &#8211; Versandhandelssoftware auf OpenSource &#8211; Basis. Eine Einschätzung.</title>
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		<title>Von: admin</title>
		<link>http://www.unternehmensberatung-wiechert.de/osretail/comment-page-1/#comment-21</link>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 16:21:54 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Herr Schimmelpfennig,

in der Tat gibt es dort keine Download-Möglichkeit, insofern ja auch meine Anmerkung bzgl des Ist-Standes des OpenSource-Ansatzes. Allerdings macht bei einer doch sehr umfassenden Software vermutlich ein freier Download ohne Anleitung weniger Sinn, allein die Konfiguration eines solches System nimmt üblicherweise ja wenigstens einige Tage in Anspruch.

Insofern macht es in einem solchen Fall vermutlich wirklich Sinn sich mit Herrn Magsam kurz in Verbindung zu setzen und sich die Software am Screen präsentieren zu lassen und dann die weiteren Schritte für einen tieferen Test zu besprechen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Schimmelpfennig,</p>
<p>in der Tat gibt es dort keine Download-Möglichkeit, insofern ja auch meine Anmerkung bzgl des Ist-Standes des OpenSource-Ansatzes. Allerdings macht bei einer doch sehr umfassenden Software vermutlich ein freier Download ohne Anleitung weniger Sinn, allein die Konfiguration eines solches System nimmt üblicherweise ja wenigstens einige Tage in Anspruch.</p>
<p>Insofern macht es in einem solchen Fall vermutlich wirklich Sinn sich mit Herrn Magsam kurz in Verbindung zu setzen und sich die Software am Screen präsentieren zu lassen und dann die weiteren Schritte für einen tieferen Test zu besprechen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Philipp Schimmelpfennig</title>
		<link>http://www.unternehmensberatung-wiechert.de/osretail/comment-page-1/#comment-20</link>
		<dc:creator>Philipp Schimmelpfennig</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 16:14:40 +0000</pubDate>
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		<description>Guten Tag,
wir sind momentan auf der Suche nach einem guten Warenwirtschaftssystem. Ich habe die Analyse gelesen, sowohl mir die Homepage angeschaut und bin begeistert. Da unsere Firma eh viel auf Open Source setzt würde ich dieses System gerne Testen. Leider finde ich aber keine Möglichkeit die Software runterzuladen.

Falls die Software noch nicht freigegeben ist, würde ich mich über eine kurze Antwort freuen.

Philipp Schimmelpfennig</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Tag,<br />
wir sind momentan auf der Suche nach einem guten Warenwirtschaftssystem. Ich habe die Analyse gelesen, sowohl mir die Homepage angeschaut und bin begeistert. Da unsere Firma eh viel auf Open Source setzt würde ich dieses System gerne Testen. Leider finde ich aber keine Möglichkeit die Software runterzuladen.</p>
<p>Falls die Software noch nicht freigegeben ist, würde ich mich über eine kurze Antwort freuen.</p>
<p>Philipp Schimmelpfennig</p>
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	<item>
		<title>Von: admin</title>
		<link>http://www.unternehmensberatung-wiechert.de/osretail/comment-page-1/#comment-19</link>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 11:16:11 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo zusammen,

ersteinmal vielen Dank für die zustimmenden und ergänzenden Worte.

Herr Groß-Albenhausen wird sich vielleicht noch erinnern, dass ich ihm letzten Herbst in einem Beitrag auf seinem Blog zum Thema &quot;ist OpenSource die Zukunft und anderen Entwicklungsformen überlegen&quot; oder so ähnlich, durchaus widersprochen habe - gerade mit dem Beispiel Versandhandelssoftware im Hinterkopf, bei dem ich mir eine wirkliche OpenSource-Entwicklung recht schwierig vorstelle.

Umso interessanter finde ich dann das osRetail-Produkt, gerade eben weil es einen - auf den ersten Blick - Funktionsumfang bietet, der es erstaunlich macht, dass dort nur 1, 2 Leute zugange waren.

Persönlich kann ich mir weiterhin schwer vorstellen, dass man eine so spezialisierte Software wie für den Versandhandel wirklich als puristische OpenSource-Lösung weiter entwickeln kann, denn mit dem Rekrutieren von ein paar Entwicklern ist es ja nicht getan. Eine Community muss bekanntlich leben und wie man sowohl an diversen Xing-Gruppen als auch beispielsweise an der Einführung der CE-Version von Oxid sieht (vergleichsweise technisch simpel und vergleichsweise auf einen Massenmarkt ausgerichtet) ist dies nicht unbedingt ein Selbstläufer.

Vorstellen kann ich mir aber sehr wohl, dass sich ein paar Versender zusammentun und auf Basis von osRetail dies System teils kommerziell implementieren lassen, dies teils für eigene Anforderungen selbst weiterentwickeln (lassen) ohne die Weiterentwicklungen mit anderen zu teilen, teils aber auch Weiterentwicklungen in Auftrag zu geben oder eben selbst zu entwickeln und diese anderen zur Verfügung zu stellen. 

So ein Modell könnte funktionieren - insbesondere wenn eben die Lizenzkosten entfallen und ein entsprechender Anreiz vorhanden ist sich darauf einzulassen. 

Aber wie gesagt: Entscheidend wird sein Versender zu finden die sich auf sowas einlassen und auch &quot;open minded&quot; genug sind, Entwicklungen mit anderen zu teilen. Verrückter als vorab in ein System zu investieren welches noch garnicht vorhanden ist und dann nach Jahren in die Röhre zu schauen ist dies aber auch nicht...

Michael Wiechert</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen,</p>
<p>ersteinmal vielen Dank für die zustimmenden und ergänzenden Worte.</p>
<p>Herr Groß-Albenhausen wird sich vielleicht noch erinnern, dass ich ihm letzten Herbst in einem Beitrag auf seinem Blog zum Thema &#8220;ist OpenSource die Zukunft und anderen Entwicklungsformen überlegen&#8221; oder so ähnlich, durchaus widersprochen habe &#8211; gerade mit dem Beispiel Versandhandelssoftware im Hinterkopf, bei dem ich mir eine wirkliche OpenSource-Entwicklung recht schwierig vorstelle.</p>
<p>Umso interessanter finde ich dann das osRetail-Produkt, gerade eben weil es einen &#8211; auf den ersten Blick &#8211; Funktionsumfang bietet, der es erstaunlich macht, dass dort nur 1, 2 Leute zugange waren.</p>
<p>Persönlich kann ich mir weiterhin schwer vorstellen, dass man eine so spezialisierte Software wie für den Versandhandel wirklich als puristische OpenSource-Lösung weiter entwickeln kann, denn mit dem Rekrutieren von ein paar Entwicklern ist es ja nicht getan. Eine Community muss bekanntlich leben und wie man sowohl an diversen Xing-Gruppen als auch beispielsweise an der Einführung der CE-Version von Oxid sieht (vergleichsweise technisch simpel und vergleichsweise auf einen Massenmarkt ausgerichtet) ist dies nicht unbedingt ein Selbstläufer.</p>
<p>Vorstellen kann ich mir aber sehr wohl, dass sich ein paar Versender zusammentun und auf Basis von osRetail dies System teils kommerziell implementieren lassen, dies teils für eigene Anforderungen selbst weiterentwickeln (lassen) ohne die Weiterentwicklungen mit anderen zu teilen, teils aber auch Weiterentwicklungen in Auftrag zu geben oder eben selbst zu entwickeln und diese anderen zur Verfügung zu stellen. </p>
<p>So ein Modell könnte funktionieren &#8211; insbesondere wenn eben die Lizenzkosten entfallen und ein entsprechender Anreiz vorhanden ist sich darauf einzulassen. </p>
<p>Aber wie gesagt: Entscheidend wird sein Versender zu finden die sich auf sowas einlassen und auch &#8220;open minded&#8221; genug sind, Entwicklungen mit anderen zu teilen. Verrückter als vorab in ein System zu investieren welches noch garnicht vorhanden ist und dann nach Jahren in die Röhre zu schauen ist dies aber auch nicht&#8230;</p>
<p>Michael Wiechert</p>
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	<item>
		<title>Von: Peter Magsam</title>
		<link>http://www.unternehmensberatung-wiechert.de/osretail/comment-page-1/#comment-18</link>
		<dc:creator>Peter Magsam</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 10:31:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.unternehmensberatung-wiechert.de/?p=181#comment-18</guid>
		<description>Sie haben recht Herr Gross-Albenhausen, ich hatte einige „Schleifen“ gedreht und dabei viel Erfahrung gewonnen. Deshalb ist es im Rückblick positiv. 
Um den dauerhaften Support  sicherzustellen werde ich aus der Netbeans Community – mit diesem hochproduktiven Tool wurde osRetail erstellt – Softwareentwickler gewinnen. Mein Wissen wird darin verbreitet. Für den Support braucht man keine große Community. Damit hat ein Anwender Sicherheit. Ich bin erstaunt wie schnell eine Entwicklung mit Java möglich ist. Die Herausforderung ist immer die Übernahme der Altdaten. Anpassungen die sind wirklich schnell umgesetzt. 

Zum Thema „Offline“:  lassen Sie mich zusammen mit Ancud den Webshop (läuft u.a. bei Memo) integrieren, dann schauen wir uns das Ganze wieder unter dem Blickwinkel „Online“  an. Ancud ist ein großes Softwarehaus (60 Mitarbeiter) in Nürnberg mit Schwerpunkt Open Source und natürlich Java.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sie haben recht Herr Gross-Albenhausen, ich hatte einige „Schleifen“ gedreht und dabei viel Erfahrung gewonnen. Deshalb ist es im Rückblick positiv.<br />
Um den dauerhaften Support  sicherzustellen werde ich aus der Netbeans Community – mit diesem hochproduktiven Tool wurde osRetail erstellt – Softwareentwickler gewinnen. Mein Wissen wird darin verbreitet. Für den Support braucht man keine große Community. Damit hat ein Anwender Sicherheit. Ich bin erstaunt wie schnell eine Entwicklung mit Java möglich ist. Die Herausforderung ist immer die Übernahme der Altdaten. Anpassungen die sind wirklich schnell umgesetzt. </p>
<p>Zum Thema „Offline“:  lassen Sie mich zusammen mit Ancud den Webshop (läuft u.a. bei Memo) integrieren, dann schauen wir uns das Ganze wieder unter dem Blickwinkel „Online“  an. Ancud ist ein großes Softwarehaus (60 Mitarbeiter) in Nürnberg mit Schwerpunkt Open Source und natürlich Java.</p>
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	<item>
		<title>Von: Martin Gross-Albenhausen</title>
		<link>http://www.unternehmensberatung-wiechert.de/osretail/comment-page-1/#comment-17</link>
		<dc:creator>Martin Gross-Albenhausen</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 20:39:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.unternehmensberatung-wiechert.de/?p=181#comment-17</guid>
		<description>Eine sehr gute Analyse. Das System kenne ich seit den ersten Anfängen - es hat einige Schleifen gegeben. Eines der großen Probleme wird m.E. in der Tat die Community sein. Der &quot;klassische&quot; Versandhandel ist nicht so groß, dass viele freie Entwickler sich in dieses System einfuchsen würden: Es fehlt der Markt, um später hier Dienstleistungsaufträge zu bekommen. 

Damit gibt es dann zwei Haken: Implementierung/Testing und Weiterentwicklung. Das wird für viele Versender ein großes Fragezeichen bringen. Nicht jeder hat 30 Mitarbeiter in der IT, um selber aktiv zu werden. Und wie viele Berater K&amp;W für Implementierung und Anpassung abstellen kann, findet sich nirgends auf der Seite. Software zu entwickeln ist das eine. Sie dauerhaft zu supporten das andere.

Und trotzdem: Es ist zu begrüßen, dass K&amp;W bzw. Peter Magsam dieses &quot;Baby&quot; auf die Welt gebracht haben. Je mehr sich Versender mit Open Source beschäftigen, um so eher wächst auch so einem &quot;offline&quot;-orientierten ERP-System ein Markt zu.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine sehr gute Analyse. Das System kenne ich seit den ersten Anfängen &#8211; es hat einige Schleifen gegeben. Eines der großen Probleme wird m.E. in der Tat die Community sein. Der &#8220;klassische&#8221; Versandhandel ist nicht so groß, dass viele freie Entwickler sich in dieses System einfuchsen würden: Es fehlt der Markt, um später hier Dienstleistungsaufträge zu bekommen. </p>
<p>Damit gibt es dann zwei Haken: Implementierung/Testing und Weiterentwicklung. Das wird für viele Versender ein großes Fragezeichen bringen. Nicht jeder hat 30 Mitarbeiter in der IT, um selber aktiv zu werden. Und wie viele Berater K&amp;W für Implementierung und Anpassung abstellen kann, findet sich nirgends auf der Seite. Software zu entwickeln ist das eine. Sie dauerhaft zu supporten das andere.</p>
<p>Und trotzdem: Es ist zu begrüßen, dass K&amp;W bzw. Peter Magsam dieses &#8220;Baby&#8221; auf die Welt gebracht haben. Je mehr sich Versender mit Open Source beschäftigen, um so eher wächst auch so einem &#8220;offline&#8221;-orientierten ERP-System ein Markt zu.</p>
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