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pixi von mad geniuses GmbH – eine Einschätzung

30. Dezember 2010

pixi WaWi für Onlinshops - was kann das System und wo hat pixi seine Schwächen?

aktuelle Version: pixi Centaurus

aktuelle Version: pixi Centaurus

pixi E-Commercesoftware – wie sind die Erfahrungen?

pixi ist im Bereich von E-Commerce-Versandsoftwarelösungen ohne Zweifel der Newcomer der letzten Jahre. Entwickelt und auf den Markt gebracht von der Firma mad geniuses GmbH vertrauen mittlerweile über 400 Onlinehändler und E-Commercler auf pixi. Traditionell etwas enger verbunden sind übrigens pixi und Oxid esales und in diesem Zusammenspiel ist pixi vor allem bekannt geworden, aber grundsätzlich und in der Praxis ist fast jedes Shopsystem anbindbar.

Mit voller E-Commerce-Orientierung…

Dabei ist der Ansatz von pixi auf den ersten Blick ein bisschen eigenwillig und gewöhnungsbedürftig. Während klassische Versandhandelssoftware davon ausgeht, stets das führende System zu sein, versteht pixi sich zuvorderst als Abwicklungssoftware, die Kunden- oder Artikeldaten erst einmal aus dem Shop übernimmt. „Das muss der Shop regeln“ war denn auch oft gehörte Antwort, wenn man pixi-Vertreter auf Funktionalitäten ansprach, die pixi nicht mitbrachte – wohl wissend, dass die Shopsysteme der meisten pixi-Anwender gleichfalls  keine professionelle Kundenverwaltung oder sonderlich komfortable Artikelanlagefunktionalitäten mitbringen.  Aber offenkundig zählen im E-Commerce eben andere Dinge.  Denn trotz dieses für alte Offline-Versandhändler etwas eigentümlichen Ansatzes hat sich pixi zu einem der meistgenutzten E-Commerce-Abwicklungssysteme entwickelt. Dies liegt ohne Zweifel an den durchaus ausgefeilten und professionellen Abwicklungsmöglichkeiten, insbesondere auch was Lageroptimierung und Kommissionierung angeht.

…weiter wachsend…

Zudem erweist sich pixi in Bezug auf Anbindungen und Zusammenspiel mit Drittsystemen als überaus flexibel und baut diese mittlerweile deutlich aus – z.B. mit dem neuen pixi PIM, einem Produktmanagementsystem, welches den Schwächen in der Artikelverwaltung abhelfen soll. Überhaupt ist die Entwicklungsgeschwindigkeit von pixi beachtlich, wobei die mad geniuses GmbH auch innerhalb des Marktes in dem man starke persönliche vertriebliche Präsenz zeigt, eine klare Wachstums- und Marktdurchdringungsstrategie verfolgt.

..und mit attraktivem Einstiegspreis

Attraktiv machen pixi vor allem auch die vergleichweise günstigen Einstiegskosten, insbesondere in der ASP-Variante für kleinere Onlineshops, auch wenn diese in den meisten Konstellationen über denen der websasierten SaaS-Systeme liegen. Um die 40 Aufträge täglich sollte man daher mindestens mitbringen, damit pixi seine Stärken ausspielen kann. Des weiteren ist pixi zwar keine browserbasierte, aber dennoch eine primär von der mad geniuses GmbH gehostete Lösung, was Onlineshopbetreibern, die nicht unbedingt gewohnt sind eigene Server im Haus zu haben, sehr entgegen kommt. Dennoch –  unter 10.000 Euro Investition wird man bei pixi kaum starten, normale kleinere Projekte liegen sicherlich eher bei 20-30000 Euro Invest. Preislich überproportional teuer wird pixi aber, wenn zahlreiche Arbeitsplatzlizenzen benötigt werden- dort liegt der Listenpreis für Zusatzlizenzen über dem klassischer Versandhandelssystem und eben dann, wenn man Zusatzfunktionalitäten benötigt, die klassische Versandhandelssysteme out of the box mitbringen würden.

Das Fazit: Trotz gewisser Abstriche gegenüber klassischer Versandhandelssoftware ist pixi eine oft genutzte Standardabwicklungssoftware für Onlineshops

Eher weniger geeignet ist pixi sicherlich für denjenigen, der weiterhin stark im Offlinebereich seine Umsätze generiert. Für den Onlinehändler aber ist pixi ohne Zweifel ein System, das man auf der Suche nach einer professionellen Abwicklungslösung nicht unbeachtet lassen kann.

Wenn wir Ihnen bei der Auswahl des für Sie passenden Systems helfen können, scheuen Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren. Mehr Infos zu unseren Beratungsleistungen erhalten Sie HIER.

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3 Responses to pixi von mad geniuses GmbH – eine Einschätzung

  1. Patrick on 23. Juli 2011 at 12:32

    Hmmm, ein Punkt, der hier vollkommen fehlt ist die fehlende Buchhaltung, an die auch jeder kleinere Online-Versender spätestens mit Bilanzierungspflicht definitiv mehr Anforderungen stellen sollte, als eine rudimentäre Datev-Anbindung der Debitoren…

  2. admin on 23. Juli 2011 at 14:39

    Hmm,

    dass Versandhandelssysteme “nur” eine debitorische Nebenbuchhaltung beinhalten und diese – vorkontiert – an die DATEV oder eine sonstige Finanzbuchhaltung übergeben, ist aber sicherlich keine ungewöhnliche Lösung und durchaus bewährt.

    Kann aber natürlich, grad bei Konzernstrukturen, irgendwann zu Abstimmungsproblemen führen, was ja u.a. auch der Grund ist, weshalb einige “ganz Große” derzeit dabei sind ihr Versandhandelssystem auf SAP zu ziehen. Aber ja, auch für kleinere Händler kann es Sinn machen, auf ein vollständiges ERP-System zu setzen welches auch die Finanzbuchhaltung beinhaltet, einige Möglichkeiten stellen wir hier auf unserer Seite auch vor. Allerdings sind viele dieser System dann, obwohl auf Versandhandel getirmmt und angepasst, im Detail im E-Commerce / Versandhandel dann doch nicht so stark wie ein System welches für Distanzhandel entwickelt wurde. Ist dann eine Abwägung was wichtiger ist.

  3. Patrick on 27. August 2011 at 13:24

    Ja, das stimmt schon, dass viele Versandhandels-Systeme keine eigene integrierte Buchhaltung haben. Das finde ich auch nicht weiter schlimm. Nur ist eine Anbindung an eine Buchhaltung nicht gleich eine Anbindung an eine Buchhaltung. Mit Verlaub: eine Datev-Anbindung die redundante Pflege erfordert, sobald man es mal mit einem Sonderfall zu tun bekommt, nehme ich aber einfach nicht für voll. Darüber hinaus erwarte ich für eine sog. Versandhandels-Komplettlösung auch weitere buchhalterisch nicht unwichtige Funktionalitäten, wie verschiedene Möglichkeiten zu Bestandsbewertungen (auch in der Historie!!!), Berichtswesen über abzuschreibende Lagerbestände, automatisierte Inventurfunktionen oder oder oder… Sorry, aber die Aussage “wir haben doch eine Datev-Schnittstelle” langt mir da echt nicht. Aber gut, das muss jeder selbst wissen.

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